Jonathan Darlington, Conductor
29.
Mai 2011
Presseschau – Mahlers 2. Sinfonie
Photo: Christoph Müller-Girod

Photo: Christoph Müller-Girod

“Bewegend” und “gefühlvoll” war Jonathan Darlingtons letztes Konzert mit seinen Duisburger Philharmonikern nicht nur aufgrund der großen Gesten und gegenseitigen Danksagungen. Ein Blick in die Presse zeigt, dass der GMD mir Mahlers “Aufersteheungssinfonie”  einen qualitativen Höhepunkt gesetzt hat, der die Entwicklung des Orchesters in den letzten zehn Jahren abrundet …

“Tönende Situationsbeschreibung”

Frederik Wittenberg, Klassik.com, 18.05.2011

“Darlingtons Lesart der an Klangfarbenreichtum überschäumenden Partitur verband die erwähnten Komponenten im Großen wie im Kleinen zu einer überzeugenden Einheit. So wurde hier ebenso ein persönliches Abschieds- und Neubeginnwerk zu Gehör gebracht als auch das allumfassende, ebenso erschütternde wie berührende Welttheater aus Apokalypse und göttlicher Liebe. Schon der Beginn geriet so markant und gleichermaßen präzise in den vorwärts drängenden Bässen, dass man befürchten musste, die Konzentration und das hohe Spannungsniveau könne nur allzu schnell nachlassen. Dem war zum Glück nicht so, Darlington konnte die Gefahr der Entstehung von Leerstellen in den leiseren Passagen durch runde Ausformung melodischer Verläufe umschiffen. Dabei gelang es ihm außerdem, unter Wahrung der Klangbalance Nebenstimmen herauszustreichen, die man in dieser Deutlichkeit bisher nicht vernommen hatte. Das Orchester folgte dem gestenreichen Dirigat seines Leiters mit kongenialer Umsetzung des Vorexerzierten,  […].  Hervorzuheben ist besonders Darlingtons stete Übersicht über die Klangmassen, die er mittels einer klugen und organisch entwickelten Dynamik entfesseln und bändigen konnte. Der schicksalhafte Tonfall des ersten Satzes beispielsweise erhielt dadurch eine enorme Wucht, geradezu markerschütternd gerieten die Klangeruptionen.  [...] Ingeborg Danz [erwies sich] als ideale Interpretin des ‘Urlichts’. Unendlich zart und in warmen Farben berührte die “Stimme des naiven Glaubens” (so Mahler) bis ins Innerste.”

“Gefühlvoller Abschied”

PETER KLUCKEN, Rheinische Post, (21.052011)

“Vielen Konzertbesuchern in der restlos ausverkauften Mercatorhalle standen am Donnerstagabend die Tränen in den Augen, als sich Jonathan Darlington von jedem erreichbaren Orchestermitglied per Handschlag verabschiedete. Der Jubel nach der grandiosen Aufführung von Mahlers “Auferstehungssinfonie” wurde zu einem nicht enden wollenden Applaus der Dankbarkeit über die zurückliegenden neun Jahre, in denen Darlington als Generalmusikdirektor die Duisburger Philharmoniker zweifellos noch eine Qualitätsstufe höher steigen ließ.”

“Bewegender Abschied”

Ingo Hoddick, Rheinische Post, 20.05.2011

“Das Konzert selbst war dann eines der besten, das Jonathan Darlington und die Duisburger Philharmoniker je gegeben haben. Welch eine ungeheure Entwicklung dieser Künstler in seiner Duisburger Amtszeit durchgemacht hat, sieht man auch an seiner immer noch weiter wachsenden Mahler-Kompetenz.”


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